Neuro-Akupunktur - entwickelt von Dr. med. Peter Leithoff
Akupunktur:
die alte Methode kann verbessert werden

Die traditionelle chinesische Medizin kannte keine Anatomie oder Physiologie in unserem Sinn. Um überhaupt eine Richtschnur für die Nadelbehandlung zu haben, teilte man die Oberfläche des Körpers in Meridiane, und diese wiederum in Punkte auf. Beim Nadeln würde ein Energiefluss entlang den Meridianen stattfinden. 

So erfolgreich auch die Technik der herkömmlichen Akupunktur oft ist, die dazugehörige Theorie ist unwissenschaftlich und berücksichtigt neuere Kenntnisse der Schmerzforschung nicht.

 

Dr. Leithoff, der neben dem Medizinstudium auch ein abgeschlossenes Studium der Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Uppsala in Schweden absolvierte, entwickelte eine Akupunkturmethode, welche auf der Schmerzphysiologie beruht und somit besser mit der medizinischen Wissenschaft vereinbar ist.

 

Diese Behandlungsmethode ist effizienter als die sonst übliche Akupunktur. Beschwerden werden schneller abgebaut und man braucht eine geringere Anzahl Sitzungen. In den allermeisten Fällen ist die Behandlung in nur 2 bis 4 Sitzungen erfolgreich abbgeschlossen - allerdings immer kombiniert mit Osteopathie.

 

Außerdem ist die Nadelung weniger schmerzhaft, da weniger und dünnere Nadeln benutzt werden. Bei Laser-Akupunktur ist die Behandlung sogar völlig schmerzfrei.

 

Die physiologische Erklärung, warum Nadelstiche Schmerzen lindern

 

Der Ansatz von Dr. Leithoff beruht auf der neurophysiologischen Erklärung, warum Akupunktur schmerzlindernd wirken kann.

 

Nach dem Einstechen führt die Berührung der Nervenfasern mittels der Nadelspitze zu einem kleinen Nervenreiz sowie eine minimale Gewebeentzündung. Die Nervenzellen verarbeiten dieses Signal, und falls die durch die Nadel hervorgerufene Störung weder zu klein noch zu groß ist, gelingt es sowohl den örtlichen Nerven als auch dem zentralen Nervensystem diese Störung abzuwehren.

 

Der Nutzen: diese durch die Nadelung hervorgerufene Abwehr wehrt zugleich die zu behandelnden Schmerzen ab. Durch wiederholte Behandlungen werden die betroffenen Nerven weniger reizbar.

 

Es kommt ausschließlich auf die durch die Nadelreize hervorgerufenen Nervenreaktionen an. Nadeln können tatsächlich überall am Körper gesetzt werden (aber natürlich nicht an verletzungsgefährdeten Stellen), keinesfalls nur an den willkürlich definierten Meridianpunkten.

 

Der Arzt muss allerdings bei jeder Nadelung eine für den Patienten gerade wahrnehmbare Reaktion auslösen. Die Intensität des Reizes, also die Reizdosis, ist ausschlaggebend. Ein zu starker Reiz ist nicht nur unnötig schmerzhaft, er hilft auch nicht. Das haben viele Patienten bei der üblichen chinesischen Akupunktur erfahren: die Behandlung war schmerzhaft und half ausserdem nicht.

 
Warum unsere Patienten nicht lange mit Nadeln liegen

 

Der Arzt sollte nach jeder Nadel das Ergebnis überprüfen: ist das Gewebe anders, ist die Beweglichkeit anders? Das Liegenlassen der Nadeln ist mit der Methode von Dr. Leithoff unnötig, zumal es verhindert, dass der Arzt weiter am Patienten arbeitet.

 

Gemäß der Neuro-Akupunhktur ist der Nervenreiz nach einer korrekter Nadelung sofort da und es gibt keinen Grund, die Nadeln liegen zu lassen, schon gar nicht die willkürlich vorgegebenen 30 Minuten.

 

Mythos ade - das, was wirklich im Körper passiert ist viel spannender!

 

Ein geheimnisvoller Fluss von Energie zwischen den gesetzten Nadeln konnte nie belegt werden, ist wohl als Mythos zu werten. Und in umfangreichen Studien konnte man nachweisen, dass die Akupunkur an anderen Stellen am Körper als an den Meridianpunkten genau so gut klappt.

 

Das muss uns aber nicht stören. Die ganze Kaskade von Reaktionen, die man dafür tatsächlich nach einer Nadelung nachgewiesen hat, u.a. die Bildung von körpereigenen Opioiden, das alles ist in meinen Augen viel faszinierender als Vorstellungen vom "Energiefluß", Qi ("chi'') und Meridianen!

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